Entfernung der Gebärmutter - LASH: Laparoskopische suprazervikale Hysterektomie
Seit Mitte der 90er Jahre steht eine minimalinvasive Behandlungsmethode mit dokumentierter Wirksamkeit und geringer Komplikations- und Nebenwirkungsrate zur Verfügung. Gemäß dem Konzept der minimalinvasiven Chirurgie wird bei der LASH bei entsprechenden Voraussetzungen, die vor der OP überprüft werden, nur das krankhaft veränderte Gewebe, der Körper der Gebärmutter, und nicht der Gebärmutterhals (Zervix) entfernt. Zum einen ist es nicht notwendig, denn die Zerviv ist meist nicht von der Erkrankung betroffen. Zum Anderen stabilisiert der Gebärmutterhals den Beckenboden und leistet damit eine wahrhaft tragende Rolle hinsichtlich der Vermeidung von Senkungsbeschwerden, Inkontinenz oder Verstopfung.
Wir führen diese Operation regelmäßig seit 1998 durch und blicken mittlerweile auf über 4.000 zufriedene Patientinnen aus dem In- und Ausland, verbunden mit einer sehr geringen Komplikationsrate zurück.
Weitere Vorteile:
Die Eierstöcke können meistens erhalten bleiben, so dass die hormonelle Situation nicht beeinflusst wird.
Die Scheidenverhältnisse (Intimsphäre) werden während dieser OP nicht angetastet bzw. anatomisch verändert.
Voraussetzungen:
Die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie stellt aus unserer Sicht eine reale minimal invasive Alternative zur kompletten Gebärmutterentfernung dar, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: