In der Regel sind für die Diagnostik ausreichend:
- Anamnese (ausführliches Gespräch)
- körperliche Untersuchung (Tastuntersuchung)
- Vaginalsonografie/ Ultraschall von Uterus und der Scheide
- Diagnostische Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)
Hysteroskopie
Über die Scheide und den Gebärmutterhalskanal wird eine Optik in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Diese wird mit Kochsalzlösung aufgefüllt, dadurch entfalten sich die Wände der Gebärmutter. So wird es möglich mit der Optik (Hysteroskop) die Innenwände, die Schleimhaut und die Eileiteröffnungen in der Gebärmutterwand zu betrachten.
Auf diese Weise können Größe, Form und Lokalisation von submukösen Myomen festgestellt werden.Bei bestimmten Indikationsstellungen werden noch weitere Diagnostikmöglichkeiten genutzt wie:
- Kernspintomographie
- Computertomographie
- Laparoskopie (Bauchspiegelung)
Laparoskopie
Die Laparoskopie zählt zu den minimal invasiven Operationsverfahren. Hierbei wird meist Kohlensäuregas (CO2) in den Bauchraum eingeblasen, um anschließend eine Optik und verschiedene Arbeitsinstrumente einzuführen. Dazu sind nur kleine Hautschnitte (5-10mm) notwendig.
Mittels der eingeführten Optik läßt sich der gesamte Bauchraum überblicken. Das dabei gewonnene Bild wird über eine Kamera auf einen Monitor übertragen. Es lassen sich somit die Gebärmutter, die beiden Eierstöcke und Eileiter im Unterbauch einsehen und somit auch Myome feststellen.